Dabei lohnt sich auch ein Blick auf das eigene Kundenwissen: Welche Fragen stellen Interessenten? Welche Anforderungen beschäftigen Bestandskunden? Und welche Argumente helfen im Verkaufsgespräch?
Im CRM steckt Wissen für relevante Inhalte
Gesprächsberichte, Notizen und die E-Mail-Historie enthalten häufig wertvolle Hinweise. Fragen Kunden beispielsweise wiederholt nach einer verlässlichen Information bei Transportverzögerungen, ist das ein guter Anlass, dieses Thema auf der Webseite oder in einem Fachbeitrag aufzugreifen.
Dafür braucht es zunächst einen regelmäßigen Austausch zwischen Vertrieb, Kundenbetreuung und Marketing. Das CRM hilft, auf dokumentierte Gespräche und Erfahrungen zurückzugreifen. Perspektivisch könnte eine KI-Auswertung dabei unterstützen, wiederkehrende Themen, Trends und Tendenzen in diesen Informationen zu erkennen.
So entstehen Inhalte, die konkrete Kundenfragen beantworten und die eigene Kompetenz verständlich machen. Vertrauliche Informationen bleiben dabei intern; für die Veröffentlichung werden die übergreifenden Erkenntnisse genutzt.
Eine hilfreiche Frage für die nächste Abstimmung lautet deshalb: Welche Fragen hören wir regelmäßig von Kunden – und wie gut beantworten wir sie bereits öffentlich?
Mehr zur KI-gestützten Anbieterauswahl lesen Sie in meinem BVL-Beitrag:
Auf der Shortlist, bevor der Vertrieb davon weiß – wie KI die Auswahl von Logistikdienstleistern verändert.
Dorothee Gabor
Vorstand Business Development, LOGO consult AG